AGB / Allgemeine Geschäftsbedingungen
Laura Ganswindt Kommunikation
(Stand 1. Januar 2017)

I. Allgemeines

  1. Angebote, Leistungen und Lieferungen durch Laura Ganswindt (Auftragnehmerin) erfolgen ausschließlich unter Einbeziehung der nachfolgenden Bedingungen. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde, nachfolgend Auftraggeber genannt, dass er die vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zur Kenntnis genommen hat und akzeptiert. Sie gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen.
  2. Das Geschäftsverhältnis zwischen Laura Ganswindt und dem Auftraggeber unterliegt ausschließlich deutschem Recht. Gerichtsstand ist München

II. Auftragserteilung 

  1. Das Angebot enthält Angaben über die Art der gewünschten Leistung (Beratung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Konzeption, Texterstellung, SEO u. a.), den Umfang, den Termin der Fertigstellung, die Preisberechnung sowie den Gesamtpreis. Änderungen des Auftrags sind gesondert zu vereinbaren. Der ursprüngliche Kostenvoranschlag sowie die ehemals geplante Lieferfrist werden gegebenenfalls entsprechend geändert.
  2. Der Auftrag gilt als erteilt, wenn eine schriftliche Bestätigung durch den Auftraggeber bei Laura Ganswindt eingegangen ist. Der Auftrag gilt als angenommen, wenn eine schriftliche Auftragsbestätigung von ihr beim Auftraggeber vorliegt.
  3. Abgelieferte Arbeiten und Leistungen sowie sämtliche sonstige Tätigkeiten gelten als abgenommen, wenn der Auftraggeber sie in irgendeiner Weise verwendet, die Rechnung bezahlt oder die Abnahme erklärt. Erfolgt keine Abnahme, so gelten die abgelieferten Arbeiten und Leistungen nach einer Frist von 14 Tagen als freigegeben, insofern die Abnahme rechtsgrundlos verweigert worden ist. Wünscht der Auftraggeber nach der Freigabe des Auftrags Änderungen, so hat er, soweit nicht anders vereinbart, die Mehrkosten zu tragen. Der ursprünglich vereinbarte Vergütungsanspruch bleibt hiervon unberührt.
  4. Der Auftraggeber kann einen erteilten Auftrag vor Fertigstellung der Bearbeitung kündigen. Die Auftragnehmerin ist in diesem Fall berechtigt, dem Auftraggeber die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Teilleistungen in Rechnung zu stellen.
  5. Für die Art der Leistung gelten ausschließlich die schriftlich vereinbarten Leistungen. Der Umfang der Leistungen bestimmt sich nach den vorliegenden AGB.
  6. Tritt der Auftraggeber aus nicht von Laura Ganswindt zu verantwortenden Gründen vor der Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so entsteht ihm eine Zahlungsverpflichtung gegenüber der Auftragnehmerin in Höhe des vollständigen Auftragswerts, es sei denn, der Auftraggeber erteilt einen gleichwertigen Ersatzauftrag für den Ausfallszeitraum.
  7. Laura Ganswindt bemüht sich, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernimmt Laura Ganswindt jedoch keine Haftung. Bei durch Laura Ganswindt zu vertretendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Mit dem Rücktritt verzichtet der Auftraggeber auf sämtliche Nutzungsrechte an den von Laura Ganswindt bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistungen. Leistungsverzögerungen, die der Auftraggeber selbst verursacht (z. B. keine termingerechte Zurverfügungstellung von Informationen; Maßnahmen/Unterlassungen, die die Erfüllung des Auftrags zeitlich behindern, erschweren oder unmöglich machen), führen nicht zum Verzug.
  8. Die für die Ausführung des Auftrags benötigten Informationen müssen rechtzeitig und vollständig vorgelegt werden. Sofern der Auftraggeber die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht, muss er dies der Auftragnehmerin, bei gleichzeitiger Übermittlung der erforderlichen Unterlagen, schriftlich bekanntgeben, ebenso bei fremdsprachigen Begriffen und Fachwörtern. Das gilt auch für Schreibweisen, die vom jeweils aktuellen Rechtschreib-Duden abweichen.
  9. Sofern der Auftraggeber diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nach Ausführung des Auftrages nicht mehr geltend machen, die Auftragnehmerin habe den Auftrag nicht entsprechend seinen Wünschen ausgeführt.

III. Haftung 

  1. Laura Ganswindt verpflichtet sich zu einer objektiven, allein auf die Zielsetzung des Kunden ausgerichteten Beratung.
  2. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Bearbeitung mit größter Sorgfalt durchzuführen. Für Fehler haftet Laura Ganswindt nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des Auftragswertes. Beanstandungen sind vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von einer Woche nach Lieferung der Leistung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als abgenommen. Bei berechtigten Reklamationen ist Laura Ganswindt eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich ausgeschlossen. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte lehnt Laura Ganswindt, auch innerhalb der Beanstandungsfrist, jede Verantwortung ab.
  3. Laura Ganswindt legt zur Veröffentlichung bestimmte Inhalte dem Kunden zur Freigabe vor. Dieser hat die sachlichen Angaben zu prüfen. Gibt der Kunde die Vorlage frei, übernimmt er die alleinige Haftung für die Richtigkeit der Angaben.
  4. Für fehlerhafte Inhalte, die vom Auftraggeber durch unrichtige oder unvollständige Informationen oder sonstige zur Verfügung gestellte Materialien verursacht werden, wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung von Laura Ganswindt für Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Ähnliches ist grundsätzlich ausgeschlossen.
  5. Die Auftragnehmerin haftet nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte (bspw. Verletzung des Urheberrechts oder der Persönlichkeitsrechte Dritter). Werden der Auftragnehmerin erst nach Abschluss des Vertrages solche Inhalte bekannt, hat sie das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Die bis dahin erbrachten Leistungen zahlt der Auftraggeber im vollen Umfang.
  6. Für die rechtliche Zulässigkeit der durch Laura Ganswindt bearbeiteten Inhalte ist der Auftraggeber verantwortlich. Das betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, das Urheberrecht, das Datenschutzrecht und das Wettbewerbsrecht. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Laura Ganswindt von allen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf rechtswidrigen Handlungen des Auftraggebers oder inhaltlichen Fehlern der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen beruhen. Die Kosten für etwaige Rechtsstreitigkeiten aus diesen Gründen trägt der Auftraggeber.
  7. Für Mängel, die auf Versäumnissen des Auftraggebers bzw. auf unvollständigen, unrichtigen oder unleserlichen Vorlagen beruhen, haftet Laura Ganswindt nicht. Bei Lieferung per E-Mail haftet die Auftragnehmerin nur für die ordnungsgemäße Absendung der Daten, jedoch nicht für deren Verlust oder Verfälschung auf dem Übertragungsweg. Eine Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren wird ausdrücklich ausgeschlossen.
  8. Laura Ganswindt ist berechtigt, Mitarbeiter oder fachkundige Dritte ihrer Wahl als Erfüllungsgehilfen heranzuziehen. Sie verpflichtet sich, etwaige Erfüllungsgehilfen sorgfältig auszusuchen und anzuleiten. Darüber hinaus haftet sie für ihre Erfüllungsgehilfen nicht.
  9. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Garantie für den Erfolg von Leistungen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, da sie nicht bestimmen kann, welche Inhalte Dritte veröffentlichen.
  10. Laura Ganswindt optimiert Webtexte mit dem Ziel, während der Vertragslaufzeit die Platzierung des Internetauftritts (Webseite) des Auftraggebers durch organisches SEO bei Google zu verbessern. Laura Ganswindt wird die ihr übertragenen Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen, dem jeweiligen Stand der Technik angepasst, ausführen. Eine Gewähr, durch SEO eine bestimmte Positionierung zu erreichen, besteht nicht, da sich die Positionen der Webseiten in den Suchmaschinen jederzeit ändern können. Dem Auftraggeber ist bewusst, dass die Auswirkungen der angewandten SEO-Maßnahmen erst nach rund sechs bis acht Wochen ersichtlich sind. Laura Ganswindt kann Einträge in Suchmaschinen nur beantragen; die Suchmaschinenbetreiber entscheiden selbst, ob und wann die Webseiten aufgenommen werden.
  11. Laura Ganswindt ist nicht verpflichtet, zu überprüfen oder zu überwachen, ob die Inhalte der Webseiten des Auftraggebers Rechte Dritter verletzen, oder gemäß den Vorgaben der jeweiligen Suchmaschinenbetreiber aufgebaut sind. Die Verantwortung für eine mögliche Abstrafung von Seiten Dritter trägt allein der Auftraggeber. Der Auftraggeber ist außerdem für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm angemeldeten Inhalte seiner Seiten, sowie für die von ihm gelieferten Informationen alleine verantwortlich. Diese Informationen beinhalten die Suchbegriffe, Keywords und die zu optimierenden Begriffe.

IV. Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Daten des Auftraggebers (Namen, Adressen usw.) werden von Laura Ganswindt, nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Laura Ganswindt haftet nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben. Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Suchmaschinenoptimierung erklärt sich der Auftraggeber jedoch bereit, ausgewählte Daten (zum Beispiel Geschäftsadresse) zur Übermittlung bereitzustellen.
  2. Alle zur Bearbeitung übermittelten Inhalte werden bis zur Freigabe vertraulich behandelt. Laura Ganswindt verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, und weist auch Erfüllungsgehilfen auf diese Verpflichtung hin.
  3. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass er und das Werk, das unter Mitwirkung der Auftragnehmerin entstanden ist, auf der Website von Laura Ganswindt als Referenz aufgeführt werden können, es sei denn, er widerspricht dem schriftlich.

V. Preise und Zahlung 

  1. Preise werden individuell in schriftlicher Form vereinbart.
  2. Nach Abschluss der Dienstleistung wird die gesamte Arbeit in Rechnung gestellt. Bei umfangreicheren Arbeiten oder mehreren Aufträgen eines Auftraggebers erfolgt eine Abrechnung mit dem Ende jedes Kalendermonats.
  3. Bei umfangreichen Aufträgen oder einer mehrwöchigen Bearbeitungsdauer kann eine Zahlung in Raten und/oder die Anzahlung einer Teilsumme vereinbart werden. In Verzug befindliche Kunden können von weiteren Dienstleistungen ausgeschlossen werden, auch wenn ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde.
  4. Sämtliche der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise verstehen sich zuzüglich der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Umsatzsteuer.
  5. Rechnungen sind grundsätzlich (wenn nicht anders vermerkt) innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug fällig. Ggf. anfallende Bankgebühren (z.B. für Auslandsüberweisungen oder Schecks) sind vollständig vom Auftraggeber zu übernehmen. Falls Zahlungsverzug besteht, berechnet die Auftragnehmerin je Mahnschreiben als Aufwandsentschädigung eine angemessene Gebühr. Darüber hinaus behält sich die Auftragnehmerin rechtliche Schritte vor. Die hieraus entstehenden Kosten gehen zulasten des Auftraggebers.

VI. Lieferung 

  1. Hinsichtlich der Frist für Lieferung der bestellten Arbeiten sind ausschließlich die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend.
  2. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Auftraggeber zu liefernden Unterlagen im angegebenen Umfang.
  3. Für den Fall der höheren Gewalt hat die Auftragnehmerin den Auftraggeber unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl die Auftragnehmerin als auch den Auftraggeber, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch der Auftragnehmerin Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu erstatten. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit der Auftragnehmerin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

Hinweise zur Künstlersozialkasse

Wer Leistungen verwertet, die von selbstständigen Künstlern, Publizisten, Textern und Lektoren erbracht werden, ist zur Meldung bei der Künstlersozialkasse verpflichtet. Verwerter müssen die Höhe der in einem Jahr an selbstständige Kreative entrichteten Honorare bis zum 31. März des Folgejahres der KSK melden.

Zur Klärung der Abgabepflicht: www.kuenstlersozialkasse.de